Viele grosse gesellschaftliche Herausforderungen der nächsten 50 Jahre wie Klimawandel, Wasser- Energie- und Rohstoffversorgung sowie Umgang mit Naturkatastrophen verlangen Kenntnisse in Erdwissenschaften ("Geologie"). Das dazu notwendige Verständnis für die Bildungsprozesse von Mineralien, Gesteinen, Gebirgen und ihrer komplexen Wechselwirkungen mit der Hydrosphäre und dem Klima basiert auf dem multidisziplinären Studium der Erde.
Das Institut für Geologie betreibt Grundlagenforschung in der Entstehung und Entwicklung der Erde sowie angewandte Forschung im Bereich Naturgefahren, Versorgung mit Rohstoffen/Energie und Entsorgung. Um geologische Prozesse zu verstehen, untersuchen wir mit modernsten Analysegeräten Gesteine und deren Bestandteile.
Wir bieten ein attraktives Bachelor- und Masterstudium an mit einer Kombination von Vorlesungen, Seminaren, Exkursionen und Feldarbeit in einer kollegialen Atmosphäre mit individueller Betreuung.
Planet Erde ist unser Labor – Machen Sie mit!
Ernennung
Hendrik Vogel, seit 2012 Gruppenleiter am Institut für Geologie, wurde durch die Universitätsleitung zum «Direktor des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung und Professor für Klimageochemie» ernannt, verbunden mit einer Beförderung zum ausserordentlichen Professor. Es ist uns eine grosse Ehre, den Direktor dieses UniBE-Flaggschiffs an unserem Institut zu haben, was auch die Klimakomponente unserer geologischen Forschung und Lehre stärkt. Neben seiner Tätigkeit als OCCR-Direktor wird Hendrik Vogel seine Forschungsgruppe unter dem neuen Namen «Klimageochemie» weiterführen und zudem Co-Direktor des IfG werden. Siehe auch die Newsseite des OCCR.
Preis
Wir gratulieren Berit Schwichtenberg und dem EXCITE team für den Preis für die beste mündliche Präsentation der Nachwuchsforschenden an der Euroconference on Rock Physics and Rock Mechanics in Les Diablerets.
Herzliche Gratulation an Prof. Suzette Timmerman zur Verleihung des MSA-Awards der Mineralogical Society of America. Mit diesem Preis werden herausragende Beiträge zur Mineralogie, Petrology und Geochemie von Nachwuchswissenschaftlern gewürdigt. Der MSA-Preis zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen in diesen Forschungsgebieten. Gleichzeitig gratulieren wir Prof. Beda Hofmann zur Aufnahme als MSA Fellow. Diese Auszeichnung würdigt bedeutende Beiträge zur Weiterentwicklung der Mineralogie auf internationaler Ebene.
Wir gratulieren Hoda Moradi herzlich zum Erhalt des CHGEOL Awards für ihre Doktorarbeit „Mobilisierung von Aluminium unter sich verändernden alpinen Klimabedingungen“. Gleichzeitig auch herzliche Gratulation an Melanie Streit für den CHGEOL Award für die beste Bachelorarbeit. Sie untersuchte die Verbesserung der Durchlässigkeit von Sandsteinen für die Aquifer-Wärmespeicherung.
Medienbeitrag
Der Föhn wirkt auch im tieferen Seebereich. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf Wasserqualität und Risiken ziehen.
Bote der Urschweiz (27.1.26)
Video anschauen
Studie unter der Leitung der Universität Bern, in der Spuren von Flüssen auf dem Mars nachgewiesen werden konnten, die ihre Sedimente in einen Ozean eingetragen haben. Dies belegt, dass der Mars vor rund drei Milliarden Jahren zur Hälfte von Wasser bedeckt war.
Radio RaBe (15.1.26)
Medieninformation
Der Mars war einst ein blauer Planet. EIn internationales Forschungsteam hat Flussdeltas entdeckt, die belegen, dass vor rund drei Milliarden Jahren ein grosser Ozean Teile des Planeten bedeckte. Die Studie basiert auf hochauflösenden Marsbildern und wurde von Ignatius Argadestya, Doktorand des Instituts für Geologie, geleitet. Die Ergebnisse liefern einen klaren Nachweis für wasserreiche und potenziell lebensfreundliche Bedingungen auf dem frühen Mars.
12.1.26
Im Rahmen einer Forschungsarbeit führte die Universität Bern an den flachsten Stellen des Lac de Joux Kernbohrungen durch. Die bis zu 6 Meter unter dem Seegrund entnommenen Proben werden im Labor analysiert, um Erdbeben, Naturkatastrophen und menschliche Einflüsse in der Region während des Holozäns nachzuweisen.
Télévision régionale de la Vallée de Joux (27.11.2025)
15. Juni 2026
bis 19. Juni 2026
09:00 − 17:00
Institut für Geologie, Baltzerstrasse 1+3, Bern
Weiterbildung
In der Schweiz sind ca. 38’000 belastete Standorte (Deponien, Industrie-, Gewerbe und Unfallstandorte) eingetragen, darunter dürften sich etwa 4’000 sanierungsbedürftige Altlasten befinden. Die Untersuchung und Sanierung von belasteten Standorten stellt deshalb eine grosse Herausforderung für die nächsten 15-20 Jahre. In der Fachausbildung Altlastenbearbeitung vermitteln Fachleute Inhalte zu spezifischen Themen, welche zusätzlich durch Übungen begleitet werden. Anmeldung bis 25. Mai 2026.
23. Februar 2026
16:15 − 17:15
Studer Auditorium, Institut für Geologie, Baltzerstrasse 3
Kolloquium
Rachel Lupien, Department of Geosciences, Aarhus University, Denmark
Studium
Wer gerne Naturphänomene beobachtet, analysiert und Problemlösungen entwickelt, ist in der Geologie genau richtig. Die Geologie bietet eine spannende Kombination der naturwissenschaftlichen Fächer und verknüpft praktisches Arbeiten sowohl im Labor wie auch draussen in der Natur.
Im Masterstudium in Zusammenarbeit mit der Universität Fribourg können Sie sich Ihren Interessen und Neigungen folgend in vielen unterschiedlichen erdwissenschaftlichen Disziplinen spezialisieren. Unsere Absolvent*innen haben als Geolog*innen breit gefächerte Berufsperspektiven.
Du interessierst dich für Naturwissenschaften und für unsere Erde? Nicolas und Yohualli nehmen euch mit auf eine Tour im Institut für Geologie in Bern und geben Einblicke in den Studienalltag.
Geologinnen und Geologen aus Bern haben spannende und abwechslungsreiche Berufsaussichten. Die Ausbildung in Bern zeichnet sich durch ihren hohen Bezug zur Praxis aus. In den meisten Forschungsrichtungen sind Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit Geologie- und Umweltbüros oder der Industrie möglich.
Baltzerstrasse 1+3 3012 Bern
Telefon: +41 31 684 87 61